Nikolausgeschichte

Nov 29th
dsc07185

Erlebnisgestaltung: Das Kornwunder

Schwerp.: Der Nikolaus und sein Wirken

 Material:

Schiff aus Papier
blaue Tücher
Steine
grüne Tücher
Tücher für Häuser
Nikolaus als Figur
Taube
gelbe Tücher – Sonne
Säcke mit Getreide

 Einstimmung:

Gespräch über den Nikolaus

Bodenbild gestalten:
Hälfte mit blauen und grünen Tüchern legen
Häuser im Rund um die Mitte legen
Brunnen
Nikolaus abstellen

dsc07175Erzählung:

Nikolaus ist schon viele Jahre bei Gott im Himmel und trotzdem haben die Menschen ihn nicht vergessen. Er war ein guter Bischof und die Menschen sind gerne zu ihm in die Kirche gegangen und haben die Geschichten von Jesus und Gott gehört. Aber Nikolaus ist auch zu den Menschen gegangen hat ihnen geholfen wenn sie krank oder in Not gewesen sind hat ihnen zu gehört und sie getröstet deshalb hatte die Menschen soviel Vertrauen zu Nikolaus. Sie wussten er wäre immer für sie da.

Die Stadt von der ich euch heut erzähle heißt Myra und war Nikolaus Heimatstadt und liegt in der Türkei.Eigentlich ging es den Menschen in dieser Stadt nicht schlecht, sie hatten nicht viel, aber immer genug zu essen.
Aber einmal da war es einen ganzen Sommer lang ganz heiß die Sonnen brannte vom Himmel viele Monate lang.

  • gelbe Tücher um den Kreis legendsc07176

Keine Wolke zeigt sich am Himmel um endlich Regen anzukündigen. Die Wasserstellen und Brunnen vertrockneten, nur der tiefste Brunnen spendete noch Wasser und die Frauen gingen mit Krügen zum Brunnen um das Wasser zu schöpfen. Sie trugen das kostbare Wasser vorsichtig heim um ja keinen Tropfen zu verschütten. Viele Tiere mussten sterben, weil sie nichts mehr zu fressen hatten.

Da kam eine große Hungersnot über die Stadt. Die Vorratskammern waren leer. Am Abend konnten die Kinder nicht einschlafen, weil sie so hungrig waren. Der Bauch tat ihnen weh. Sie riefen: „Bitte Mutter gib mir Brot!“ Aber die Mutter hatte kein Brot. Manchmal sang sie ihnen ein Lied vor damit sie den Hunger vergaßen.

Lied vorsingen:

– „ Wer hat die schönsten Schäfchen..“

dsc07180Bischof Nikolaus ging am Abend oft durch die Straßen und hörte das Weinen der Kinder. Er sah durch die Fenster und sah die Not der Menschen. Gern hätte er geholfen, jedoch er hatte selbst nichts mehr.

Eines Tage näherte sich über das Meer ein großes Schiff und legt am Hafen an.

  • Schiff an den Rand des Meeres stellen.

Es kam aus einer fernen Stadt und hatte Korn geladen.

  • Sack mit Korn auf das Schiff stellen.

An diesem Abend wollte Nikolaus einen Kranken besuchen, da traf er einen kleinen jungen mit einer Taube.Wer bist du fragt Nikolaus. „Ich bin Jonas“ ich gehe zum Hafen. Meine Taube hat Hunger.

  • Figur Jonas und Taube im Kreis weitergeben und ins Bild stellen

Dort ist ein Schiff das voll beladen mit Körnern ist.“ Da nahm Nikolaus Jonas an der Hand und gemeinsam gingen sie zum Hafen. Nikolaus dachte: Aus Körnern kann man Mehl mahlen und aus Mehl Brot backen, dann hat die Hungersnot ein Ende.“

Als sie zum Hafen kamen waren dort schon viele Leute.
Ld.Viele, viele Menschen haben sich versammelt…

Die Menschen waren still und die Matrosen auf dem Schiff hielten ihnen Lanzen entgegen.Bischof Nikolaus rief: „Wo ist der Kapitän?“ „Hier bin ich“ sagt der Kapitän.„Kann ich zu dir aufs Schiff kommen?“ fragt Nikolaus.„Ja aber allein“ antwortete der Kapitän. Bischof Nikolaus ging an Bord des Schiffes und Jonas ging mit ihm an der Hand. „Was willst du von mir?“ fragt der Kapitän.„Du siehst hier leiden die dsc07185Menschen eine große Hungersnot. Verkaufe uns einen Teil der Ladung.“„ Das darf ich nicht. Es ist alles genau abgezählt. Die Ladung ist für den dsc07181Kaiser, er wird mich bestrafen, wenn etwas fehlt.“„Die Menschen müssen sterben, wenn du nicht hilfst.“„ Mein Kopf ist mir lieber als euer Hunger“„Wenn du uns hilfst, wird dir keine Körnchen fehlen, das verspreche ich dir. Gott wird dir helfen. Du kennst doch die Geschichte von Jesus in der er 5 Brote mit tausenden Menschen geteilt hat.“„Ich kennen die Geschichte.“ sagt der Kapitän. „Gut, wenn kein Körnchen fehlt, dann können die Matrosen Säcke hinaustragen.“

  • einige Säckchen vor das Schiff stellen

dsc07183Die Matrosen trugen viele Säcke hinaus. Das Schiff wurde nicht leichter. Bischof Nikolaus reif: „Jetzt ist es genug. wir haben genug zu essen es reicht bis zur nächsten Ernte. Die Hungersnot hat eine Ende“Da staunten der Kapitän und die Matrosen denn die Säcke im Schiff sind nicht weniger geworden. Die Menschen lobten Gott, sie knieten nieder und beteten: Es ist ein Wunder. Hab vielen Dank für die Rettung in unserer Not. Die Menschen gaben sich die Hände sie freuten sich und jubelten Nikolaus zu und alle waren glücklich.dsc07179

Abschluss:

Jedes Kind schmückt sein Haus und wir singen unser Nikolauslied.dsc07184