Kinderspiel – Spielkinder – Lernkinder

Mai 18th
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»Gerade um wertvolle Arbeit zu tun, muß man spielen, daß heißt basteln, versuchen, experimentieren.« (Emanuel Lasker)

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Und dazu brauchen die Kinder eigentlich gar nicht,

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zumindest nichts das viel Geld kostet. Sie brauchen nur Freiraum, um all ihre schöpferischen Kräfte zu mobilisieren und sich eine gefühlte Ewigkeit mit schienbar

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unsinnigen Dingen zu beschäftigen. Unsinnig aber nur für uns Erwachsene, denn wer heute unseren Kinder bei ihrem Spiel zu gesehen hat, der weiß wieviel sie in einer knappen Stunde an Wissen sich angeeignet haben.
Die Beschaffenheit von Matsch, wie er in den Händen rinnt, wie er sich anfühlt, kalt oder warm. Wieviel von dem Matsch passt wohl in eine Röhre? Oder in einen LkW?

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Wie weit spritzt Wasser, wenn wir Steine hineinwerfen und wie oft geh ich wohl mit meinem Eimer bis die Wanne leer ist?

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Die Kinder bauen ein „Lagerfeuer“, brauchen das Holz, das sich immer bei uns stapelt und zum Bauen einläd. Sie entdecken angebranntes Holz vom letzten Fest. Es ist  Kohle und bald sehen sie aus wie Kaminkehrer, egal, denn das neue Material ist sehr interessant. Es wird nass gemacht, man schaut wie es schwimmt, in der Hand verrieben und ausprobiert.

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Immer wieder gehen sie auf Entdeckungsreise:
Blumen durch die Lupe angesehen, sehen soooo schön aus und die freche Wespe, die mich sticht wird eingefangen und näher betrachtet, natürlich mit ein paar Rachegedanken.

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Kinder kennen keine Langeweile und kein ungeeignetes Spielzeug, denn all das was sie brauchen liegt vor der Haustür, kostet nichts nur eine Waschmaschine voll Schmutzwäsche und eine Badewanne in der wohl ein wenig Sand zurückbleibt. Aber das was man dafür bekommt ist unbezahlbar:GLÜCKLICHE UND ZUFRIEDENE KINDER