Es piepst in unserem Kindergarten

Jun 17th

Nach drei so langen Wochen und nachdem der erste Versuch nicht geklappt hat, war es heute endlich soweit. Gleich in der Früh piepsten 5 muntere kleine Küken im Brutkasten. 
Die Aufregung war sehr groß und als wir dann auch noch Zeugen einer sehr schweren Geburt wurden, verliebten sich auf der Stelle alle Kinder in die munteren Federknäuel. 
Wir haben gelbe und bräunliche und schwarze mit gelben Bäuchen.

Am Anfang sehen die Küken ja fast zum Erschrecken aus, nass und die Federn kleben so am Körper, dass man sie fast nicht sieht, sie sehen ein wenig nackt aus. Aber eine Stunde später ist es ganz anderes.

Wir haben gesehen, dass es gar nicht so einfach ist, aus dem Ei heraus zu kommen. ERst ein kleines Loch, das größer wird und irgendwann fällt die erste Hülle.

Wenn dann auch noch muntere Geschwister darüber steigen, ist das ganz schon recht beschwerlich.
Kaum, dass sie draußen sind, versuchen sie schon zu stehen, was natürlich nicht ganz gelingt, sie kullern über die eigenen Füße.

Immer, wenn wir den Deckel hoch gehoben haben, dann sind die Küken in Windeseile zu unseren Händen gelaufen.

Am Nachmittag konnten wir dann die ersten, ganz trockenen Küken in ihren Stall und unter die Wärmelampe setzen, natürlich nicht ohne vorher, sie ganz zart zu streicheln und und halten.

Die Kinder hatten in den letzen Tagen die Kiste bunt ausgestaltet und Bilder gemalt, damit es die Küken sehr gemütlich haben.

14 sind es mittlerweile und die restlichen Eier haben auch schon kleine und große Löcher, sie werden uns wohl morgen begrüßen.

Nun dürfen die Küken bei uns bleiben bis zu den Sommerferien, wir müssen sie füttern, Wasser nachfüllen und schauen, dass sie es warm und gemütlich haben.

Danach gehen sie wieder zu ihrem eigentlich Zuhause und dürfen Eier legen, die dann verkauft werden. Frische Eier von wirklich ganz glücklichen Hühnern.